Führungskommunikation

Ziel ist es, die unterschiedlichen Kommunikationsanlässe in verschiedenen Führungssituationen zu erschließen und die Art und Weise der Kommunikation zu trainieren.

„Führungskräfte sprechen zu wenig mit Ihren Mitarbeitern?!“ Diese Nicht-Verhaltensweise wird häufig zitiert, wenn es darum geht defizitäres Führungsverhalten zu beschreiben und zu erklären. Dabei gibt es fast nichts Wichtigeres aus Sicht des Mitarbeiters, dass die eigene Person und die geleistete Arbeit durch die Führungskraft wahrgenommen wird und Verhaltensweisen und Arbeitsleistungen zeitnah besprochen werden. Dass Informationen geteilt und erreichte Ziele kommuniziert werden. Dass Auswirkungen der Arbeit reflektiert und Arbeitspakete sauber delegiert werden. Dass Verhaltensweisen angemessen kritisiert oder gelobt werden.

Sowohl bei institutionalisierten Gesprächsanlässen wie zum Beispiel Jahresgespräche, Zielvereinbarungsgespräche, Leistungsbeurteilungsgespräche, Abteilungsbesprechungen, Teamsitzungen als auch bei „situativen“ Gesprächsanlässen wie zum Beispiel Feedbackgespräche, Delegationsgespräche, Lobgespräche, Kritikgespräche, Trennungsgespräche, Motivationsgespräche, Informationsgespräche, Projektgespräche kommt es neben der „fachlich“ korrekten Vorgehensweise hauptsächlich auf die Art und Weise der Gesprächsführung an: auf die saubere Tonalität, der angemessenen Atmosphäre, der eindeutigen Rhetorik, dem richtigen Zeitpunkt, dem passenden Gesprächseinstieg und dem adäquaten Gesprächsausstieg. Die Bandbreite und die Möglichkeiten der Gesprächsführung ist jederzeit ausbaufähig. Voraussetzung für die Gesprächsführung ist das diese Gesprächsanlässe stattfinden und in den Führungsalltag integriert werden mit dem Ziel zu mehr Führungskommunikation.